Verein für ökologisches Heizen mit Holz

Wir heizen anders, atmen anders - CHMI-Daten zeigen

Das Tschechische Hydrometeorologische Institut (CHMI) überwacht seit langem Luftverschmutzungsquellen in verschiedenen Teilen der Tschechischen Republik mithilfe von Rezeptormodellen. Die Ergebnisse der seit 2018 laufenden Untersuchung zeigen erhebliche regionale Unterschiede und langfristige Trends bei der Beheizung von Haushalten.

Während in den nördlichen Regionen der Tschechischen Republik die Verbrennung von Kohle immer noch erheblich zur Luftverschmutzung durch Hausbrand beiträgt, überwiegt in den südlichen Teilen des Landes die Biomasse, und die Gesamtbelastung durch Haushalte ist geringer. Die unterschiedlichen Heizungsmuster spiegeln sich auch in der Zusammensetzung der Luftverschmutzung wider, zum Beispiel in Form höherer Konzentrationen von Rußpartikeln und Benzo[a]pyren in den nördlichen Regionen.

Die CHMI-Daten bestätigen auch einen langfristigen Rückgang der Emissionen aus dem Heizen von Haushalten im ganzen Land. Experten zufolge ist diese Entwicklung hauptsächlich auf den allmählichen Ersatz älterer Festbrennstoffkessel durch modernere Quellen mit effizienterer Verbrennung zurückzuführen. Auch die Emissionen aus der Verbrennung von Nadelholz haben zugenommen, was auf den zunehmenden Einsatz von automatischen Holzpelletkesseln zurückzuführen ist.

Mit dem Rückgang der Emissionen aus Haushalten und Industrie gewinnen die Auswirkungen der Umweltverschmutzung aus dem Ausland und der natürlichen Ressourcen immer mehr an Bedeutung. Die Ergebnisse bestätigen also, dass die Modernisierung der Heizmethoden einen messbaren und positiven Einfluss auf die Luftqualität hat.