Die Heizperiode ist vorbei, aber jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Öfen, Heizgeräte und Schornsteine für den nächsten Winter vorzubereiten. Die Feuerwehr verzeichnete im Jahr 2025 mehr Schornstein- und Heizgerätebrände als in den Vorjahren. Die häufigsten Ursachen waren Rußentzündungen, technische Mängel oder Fehler bei der Installation und dem Betrieb von Heizgeräten.
Die Zahl der Schornsteinbrände war in den letzten vier Jahren am höchsten
Laut der Feuerwehr- und Rettungsdienstzentrale der Tschechischen Republik haben die Feuerwehrleute im Jahr 2025 fast 1.300 Schornsteinbrände gelöscht. Das ist die höchste Zahl der letzten vier Jahre. Der Schaden belief sich auf rund 114 Millionen Kronen, und bei den Bränden wurden fast 40 Menschen verletzt.
Am häufigsten brannte Ruß im Abgasweg an. Gerade ein verstopfter oder schlecht gewarteter Schornstein gehört zu den Risiken, die Menschen oft unterschätzen. Dabei können regelmäßige Reinigung und Inspektion viele gefährliche Situationen verhindern.
Auch die Heizgeräte selbst brannten häufiger.
Die Feuerwehr wies auch auf den Anstieg von Bränden von Heizgeräten selbst hin. In dieser Kategorie wurde die höchste Anzahl von Bränden seit Jahrzehnten registriert. Eine Person starb bei diesen Vorfällen und der Schaden belief sich auf fast 100 Millionen Kronen.
Die Ursachen für Brände an Feuerstätten sind oft eine falsche Platzierung, eine schlechte Installation, ein technischer Defekt oder die Nichteinhaltung von Sicherheitsabständen zu brennbaren Materialien. Sicheres Heizen beginnt daher nicht erst, wenn jemand das erste Holz auflegt. Es beginnt mit der richtigen Auswahl, der fachmännischen Montage und der regelmäßigen Wartung.
Das Ende der Heizperiode ist der ideale Zeitpunkt für die Kontrolle
Nach dem Ende der Heizperiode ist es sinnvoll, den Zustand des Ofens, des Rauchabzugs und des Schornsteins zu überprüfen. Gerätebesitzer sollten die Anweisungen des Herstellers befolgen, das Gerät nur für den vorgesehenen Zweck verwenden und die regelmäßige Reinigung der Rauchgaswege nicht unterschätzen.
Die Überprüfung des Kamins ist beispielsweise vor der Inbetriebnahme eines neuen Rauchabzugs, bei einem Wechsel der Brennstoffart, nach Umbauten am Kamin, nach einem Kaminbrand oder bei Verdacht auf Beschädigung erforderlich.
Trockenes Holz trägt zu Sicherheit und einem saubereren Abbrennen bei
Auch der Brennstoff spielt eine wichtige Rolle. In den Ofen gehört nur der Brennstoff, für den der Hersteller das Gerät bestimmt hat. Menschen sollten darin keinen Abfall, kein Plastik, kein gestrichenes Holz und keine anderen ungeeigneten Materialien verbrennen.
Feuchtes Holz erhöht ebenfalls das Risiko. Es brennt schlechter, verringert die Heizleistung und setzt den Schornstein stärker mit Ruß zu. Trockenes Brennholz trägt daher nicht nur zu einem sparsameren und saubereren Betrieb bei, sondern auch zum sichereren Heizen.
Sicheres Heizen basiert auf einfachen Regeln
Moderne Holzöfen können eine effektive, sparsame und umweltfreundliche Wärmequelle sein. Damit sie aber sicher funktionieren, bedürfen sie der richtigen Handhabung. Die Grundlage dafür sind eine fachgerechte Installation, ausreichender Abstand zu brennbaren Materialien, regelmäßige Schornsteinwartung und die Verwendung von qualitativ hochwertigem, trockenem Holz.
Das Ende der Heizperiode ist daher kein Grund, die Heizung zu vergessen. Im Gegenteil, dies ist der beste Zeitpunkt, um alles so vorzubereiten, dass der nächste Winter sicher und ohne unnötige Risiken beginnt.
Quelle: Tschechische Feuerwehr