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Verein für ökologisches Heizen mit Holz

Nová zelená úsporám ändert die Regeln. Holzöfen bleiben förderfähig, aber unter strengeren Bedingungen.

Das Programm Nová zelená úsporám tritt ab 2026 in eine neue Phase ein. Für normale Haushalte wird die wichtigste Neuerung der Übergang von direkten Zuschüssen zu zinslosen Krediten sein. Direkte Zuschüsse werden nur für gefährdete Haushalte bestimmt sein. Die Unterstützung betrifft auch den Austausch alter Wärmeerzeuger gegen moderne Biomassegeräte, einschließlich ausgewählter Öfen.

Die neuen Regeln des Programms Nová zelená úsporám (Neues grünes Sparen) treten am 28. Mai 2026 in Kraft, und die Antragsannahme soll am 25. Juni 2026 beginnen. Das Programm unterscheidet künftig zwei Hauptförderwege. Haushalte mit geringem Einkommen und gefährdete Haushalte können eine direkte Förderung im Rahmen des Programms NZÚ Light in Anspruch nehmen. Für andere Haushalte soll ein zinsloses Darlehen zur Verfügung stehen, dessen Zinsen und Gebühren der Staat übernimmt.

Holz- und Biomasseheizungen bleiben im Programm

Aus Sicht der Holzheizung ist es wichtig, dass das Programm die Förderung des Umstiegs von der Hauptwärmequelle auf eine moderne Biomassequelle weiterhin vorsieht. Gefördert werden Biomassekessel und ausgewählte lokale Biomasseheizungen, also zum Beispiel Öfen, sofern diese die festgelegten technischen Anforderungen erfüllen und als Hauptheizquelle des Hauses dienen.

Bei gefährdeten Haushalten beträgt die Förderung im Rahmen von NZÚ Light bis zu 120.000 CZK für einen Biomassekessel und 50.000 CZK für eine lokale Biomasseheizung mit automatischer Brennstoffzufuhr.

Für normale Haushalte wird die Unterstützung in Form eines zinslosen Kredits gewährt. Der maximale Kreditbetrag beträgt 200.000 CZK für einen Biomassekessel, 300.000 CZK für einen Kessel mit automatischer Brennstoffzufuhr und einem ganzjährigen Pelletvorratsbehälter, 100.000 CZK für eine lokale Biomasseheizung mit automatischer Brennstoffzufuhr und 200.000 CZK für individuell gefertigte Biomasse-Speicheröfen.

Nicht alle Holzöfen erreichen die Förderung.

Das Programm unterstützt ausdrücklich nur bestimmte Arten moderner lokaler Energiequellen. Bei herkömmlichen lokalen Heizgeräten muss es sich um Geräte mit geschlossener Brennkammer handeln, die ausschließlich zur Verbrennung von Biomasse bestimmt und mit automatischer Brennstoffzufuhr ausgestattet sind. Die Förderung bezieht sich nicht auf Heizgeräte, die für die Verbrennung fossiler Brennstoffe bestimmt sind, oder auf Kombigeräte, die die Verbrennung mehrerer Brennstoffarten einschließlich Kohle ermöglichen.

Bei normalen Haushalten rechnet das Programm auch mit individuell gebauten Biomasse-Speicheröfen, einschließlich Scheitholz. Sie müssen nach den einschlägigen Normen ausgelegt, von einem qualifizierten Ofenbauer gefertigt und ihr Verbrennungsprozess muss automatisch geregelt sein.

Die Unterstützung zielt auf die Hauptwärmequelle ab

Grundlegende Voraussetzung bleibt, dass der Austausch sich auf die Hauptwärmequelle bezieht. Die neue Anlage muss so konzipiert sein, dass sie Wohnräume beheizen kann. Alternativ muss die Wärmeabgabe in andere Gebäudeteile gewährleistet sein. Sobald mehrere Heizgeräte konzipiert sind, erhöht sich die Förderhöhe nicht automatisch dadurch.

Dies ist ein wichtiger Unterschied zum Erwerb von Öfen nur als zusätzliche oder Freizeitheizquelle. Neue grüne Einsparungen dienen nicht dazu, Öfen für die Atmosphäre zu fördern, sondern dazu, unzureichende Hauptheizungen durch effizientere und sauberere Lösungen zu ersetzen.

Gerade lokale Heizgeräte sind für viele Haushalte eine wichtige zusätzliche Wärmequelle. Sie sorgen für wohlige Wärme in Übergangszeiten, helfen beim Sparen anderer Energien und stellen bei Stromausfällen oder anderen Notsituationen eine wertvolle Absicherung für die energetische Unabhängigkeit dar.

Holzheizungen verschwinden also nicht aus dem Programm. Im Gegenteil, sie bleiben Teil der geförderten Lösungen – allerdings unter der Bedingung, dass es sich um eine moderne, effiziente und korrekt betriebene Quelle handelt.