Das Tschechische Hydrometeorologische Institut veröffentlichte den zweiten vorläufigen Bericht über die Luftqualität für das Jahr 2025. Demzufolge zählt das Jahr 2025 zu den Jahren mit zufriedenstellender Luftqualität.
Dennoch werden bei einigen Stoffen die Immissionsgrenzwerte immer noch überschritten. Dies betrifft hauptsächlich bodennahen Ozon und Benzo[a]pyren. Gerade Benzo[a]pyren verbinden Experten seit langem unter anderem mit der lokalen Beheizung von Haushalten.
Wir verfolgen die Daten des ČHMÚ seit Langem
Die Ausgaben des Tschechischen Hydrometeorologischen Instituts für die Assoziation für umweltfreundliches Heizen mit Holz verfolgen wir seit langem. Sie zeigen nämlich einen wichtigen Trend. Die Luftqualität in der Tschechischen Republik verbessert sich langfristig.
Gleichzeitig gibt es jedoch weiterhin Orte, an denen die lokale Beheizung die Luftqualität erheblich beeinträchtigt. Gerade dort macht es Sinn, die Aufmerksamkeit auf die Modernisierung von Heizquellen, das richtige Brennmaterial und die richtige Bedienung zu konzentrieren.
Benz[a]pyren bleibt ein wichtiger Indikator
Laut einem aktuellen Bericht haben die Benzo[a]pyren-Werte im Jahr 2025 an 24 von 64 überwachten Stationen den jährlichen Immissionsgrenzwert überschritten. Das ČHMÚ gibt gleichzeitig an, dass die Konzentration dieser Substanz im Jahresvergleich leicht gestiegen ist.
Trotz dieses Anstiegs waren dies die drittniedrigsten Werte seit Beginn der Messungen im Jahr 2005. Der langfristige Trend bleibt somit positiv.
ČHMÚ erinnert gleichzeitig daran, dass die Modernisierung von Heizkesseln in Haushalten zur Verbesserung der Luftqualität beiträgt. Auch der Übergang zu anderen Heizmethoden und das Ende des Betriebs der ältesten Festbrennstoffkessel spielen eine Rolle.
Das Problem sind nicht moderne Öfen, sondern schlechte Verbrennung.
Aktuelle Daten zeigen erneut, dass das Problem nicht bei der lokalen Heizung selbst liegt. Das Alter der Quelle, die Qualität des Brennstoffs und die Art der Verbrennung machen einen wesentlichen Unterschied.
ČHMÚ weist in seinem Bericht ausdrücklich auf die negativen Auswirkungen von Emissionen aus der Haushaltsbeheizung hin. Er weist insbesondere auf die Verbrennung von Kohle in veralteten Kesseltypen hin.
Genau das ist wichtig zu unterscheiden. Moderne Öfen und Heizkessel, die richtige Bedienung und trockenes, sauberes Holz bedeuten deutlich andere Emissionen als ein alter Kessel, feuchtes Brennmaterial oder falsche Heizgewohnheiten.
Der Weg führt über Aufklärung und Modernisierung
Für reinere Luft ist es sinnvoll, die Modernisierung von Wärmequellen fortzusetzen. Die Aufklärung ist jedoch ebenso wichtig. Haushalte müssen wissen, womit sie heizen, wie sie den Brennstoff lagern und wie sie sich richtig an den Ofen oder Kessel halten.
Moderne Holzfeuerungsanlagen bieten bei korrekter Betriebsweise eine erschwingliche und emissionsarme Beheizungsmöglichkeit. Gleichzeitig stärken sie die Energieunabhängigkeit von Haushalten.
Wir haben uns dem Thema bereits an anderer Stelle in einem Artikel gewidmet Saubere Luft dank besserer Heizkessel und Öfen, wo wir auf den Zusammenhang zwischen Luftqualität, der Modernisierung von Energiequellen und der richtigen Heizweise hingewiesen haben.
Die vollständige aktuelle Meldung des Tschechischen hydrometeorologischen Instituts finden Sie hier.